Lübkes on Tour

Elke Lübke
Elke Lübke
Klaus Lübke
Klaus Lübke

Wir leben Radsport – wir können Radsport – wir sind Radsport

Fahrräder und der Radsport sind ihr Leben. Während Klaus Lübke zusammen mit seinem Team Kunden berät, Räder montiert und repariert, ist seine Ehefrau Elke im Gesundheitswesen tätig. Doch in der Freizeit gehört jede freie Minute der beiden Rad-Enthusiasten dem Radsport. Ob Rad-Marathons, Fernfahrten oder Radreisen – das ganze Jahr hindurch bereitet sich das Sportler-Ehepaar mit langen und kurzen Trainingseinheiten, mit Kraft- und Ausdauertraing auf die Radsport-Events vor. Die Wintermonate werden – unter der Regie von Elke Lübke – mit Indoor-Cycling Kursen überbrückt. Auf dieser Seite berichten die Lübkes von Ihren Radreisen und Radsport-Events.


Radmarathon-Cup-Deutschland

11.5.2019: Heute waren wir beim 23. Roland-Radmarathon des RSC Rot-Gold Bremen unterwegs. Dieses war der zweite von fünf zu absolvierenden Starts im Rahmen des Radmarathon-Cups Deutschland (RMCD) und somit der zweite gefahrene Radmarathon innerhalb von einer Woche. Das Teilnehmerfeld mit insgesamt 153 Marthonis nahm um 8.30 Uhr morgens die 201 Kilometer lange Strecke in Angriff. Von Beginn an ließen wir es ruhig angehen, wohl in weiser Voraussicht, dass der angesagte Nordostwind noch einiges an Kraft und mentaler Stärke fordern würde. Und so kam es auch gleich zu Beginn der Tour. Über schmale Deichpassagen ging es nordöstlich zunächst  hinaus in Richtung Kuhsiel, Ritterhude, Worpswede, Grasberg, Tarmstedt, Wilstedt und Dipshorn bis nach 55 Kilometern der erste Kontrollpunkt in Otterstedt erreicht wurde. Aufgrund des fürchterlichen Gegenwindes versuchten wir mehrfach, in größeren Gruppen mitzufahren. Diese bestanden aber aus vielen Einzelfahrern und das harmonierte überhaupt nicht. Das Gruppengefüge fuhr sehr unruhig. Immer wieder kam es durch „Hampeleien“ einzelner Fahrer  zu prekären Sturzsituationen, so dass wir uns sicherheitshalber ausklinkten. Nach weiteren 27 Kilometern über Taaken und  Schleeßel steuerten wir in Hetzwege die 2. Kontolle an, bevor wir über Sittensen und Kalbe nach 108 Kilometer die ersehnte Mittagskontrolle in Heidenau ansteuerten. Ab hier führte die Strecke wieder in südwestlicher Richtung mit seitlicher Rückenwindunterstützung. Auch fand sich noch eine diszipliniert fahrende Gruppe, mit der dann ganz entspannt in flottem Tempo über Dohren, Tostedt abermals Hetzwege (4. Kontrolle), Abbendorf, Mulmshorn, Benkel, Otterstedt (5. Kontrolle) und Borgfeld die finalen Kilometer kein Problem waren. Nach 201 Kilometern war dann das Ziel am „Uni-Fallturm“ Bremen in knapp 7 Stunden wieder erreicht.

 

 

 

4.5.2019: Zum Einstieg in den Radmarathon-Cup Deutschland (RMCD) starteten wir beim „Christophorus-Marathon“ in Werne. Pünktlich um 7 Uhr gingen wir zusammen mit 88 Marathonis auf die 205 Kilomerterstrecke durch die Münsterländische Parklandschaft. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage mit Ansage von Kälte, Regen und phasenweise auch Hagel konnten wir noch nicht abschätzen, was uns alles erwartete. Die flache und somit schnelle Strecke führte über verkehrsarme Straßen, vorbei an regionsprägende Wegkreuze und Kapellen, Windräder und Windmühlen und durch typische Münsterländer Dörfer und Alleen. Los ging es mit leichtem Rückenwind in Richtung Bockum Hövel über den Kurricker Berg, Drensteinfurt, Averdung, Tönnishäuschen bis zur 2. Kontrolle „Pängel Anton“ - im Westfälischen bedeutet es "Bimmelbahn", und genau die fährt am Pängel Anton, am ehemaligen Bahnhof Tönnishäuschens in Enniger vor. Über Pölling, Ennigerloh, Ostenfelde und Beelen erreichten wir nach gut 70 Kilometern die 3. Kontrolle. Ab hier mussten bis zur Mittagskontrolle in Müssingen  gute 50 Kilometer am Stück durch das „Spargelland“ über Beelen, Peckeloh und Füchtorf absolviert werden. Die restlichen gut 85 Kilometer waren von Wetterkapriolen geprägt und als erstes bekamen wir den kalten Gegenwind zu spüren. Zurück führte die Strecke über Freckenhorst, Rückamp wieder zur Station „Pängel Anton“. Im weiteren Verlauf der Strecke streiften wir zum Glück nur eine schwarze Wolkenfront, die aus den Bäumen die losen Äste herauspustete und auch Hagel abwarf, aber wir uns aufgrund der Richtungsänderung von dieser entfernten. Dennoch beanspruchte der bleibende Gegenwind die Tretmuskeln weiterhin über die Reststrecke durch Sommersell, Natorp, Drensteinfurt, Herbern und Capelle bis zum Ziel. Da die Bedingungen das Teilnehmerfeld sehr auseinander dividierte, fuhren wir überwiegend alleine abwechselnd in der Führung. Wir konnten dann auch nach 205 Kilometern und 610 Höhenmetern mit der Fahrzeit von knapp sieben Stunden für diesen Auftaktmarathon gut zufrieden sein. 

 

 

 

Auf der Sonneninsel Mallorca unterwegs

1.3.2019: Ende Februar bis Anfang März zieht es uns seit vielen Jahren zum Frühlings-Training nach Mallorca. Während der Winter das Münsterland mit unbeständigem Wetter, viel Wind und Regen, kühlen Temperaturen und auch teilweise noch Schnee fest im Griff hielt, konnten wir unter dem blauen Himmel der Urlaubsinsel die ersten Trainingskilometer zurücklegen und auch Materialneuheiten für unsere sportbegeisterten Kunden selbst testen. Diesmal hatten wir durchweg pure Sonnentage mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad, die ein optimales "Einrollen" als Trainingsvorbereitung für die kommende Radsportsaison möglich machten. So konnten wir unsere Touren duch das traumhaft wunderschöne Mallorca in vollen Zügen genießen. Ses Salines, Petra, der San Salvador, der Küstenklassiker (Westküste) durch die Orte Deia, Vallemosa, Banyalbufar, Estellenc bis nach Andratx, sowie das Welterbe, die Serra de Tramuntana, mit einer Runde durch Orient und über den Puig Major mit seinen zwei Speicherseen waren die absoluten Highlights. 

 


Erfolgreich in der Jahreswertung 2018 Region Münster

15.12.2018: Elke und Klaus Lübke vom Emsstern Rheine haben die Breitensportsaison 2018 erfolgreich abgeschlossen. Von Mitte März bis Mitte Oktober konnen sie bei ca. 40 Veranstaltungen zahlreiche Punkte und Kilometer sammeln, um die Mindestanforderungen (Frauen 15 Punkte, Männer 15-25 Punkte) für die Jahreswertung und -auszeichnung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) zu erfüllen. Das spannende beim Radtourenfahren ist, dass nicht nach jeder Veranstaltung, sondern erst am Ende der Saison alle Punkte und Kilometer der Teilnehmer für die Platzierungen zusammengezählt werden. Die Punkte werden dabei je nach gefahrener Strecke vergeben: 1 Punkt für 20-69 KM, 2 Punkte für 70-109 KM, 3 Punkte für 110-149 KM, 4 Punkte für 150-199 KM und 5 Punkte ab 200 KM. Die Mindestanforderung hat das Radsportpaar mehr als erfüllt und konnte sich noch weiter platzieren.

Die Ehrung des Radsportverbandes Nordrhein-Westfalen fand in der Sportschule Duisburg-Wedau statt. Durch die Auflösung der Radsportbezirke "Westfalen Nord" und "Rechter Niederrhein" wurden die Sportler erstmals als "Region Münster" zusammen gewertet, was noch mehr Konkurrenz bedeutete. Hier konnte sich Elke Lübke als Einzige vom Emsstern Rheine einen Treppchenplatz für die Radsportregion Münster sichern. Sie musste sich gegen 32 Mitstreiterinnen in der Damenklasse 3 durchsetzen und erkämpfte sich den Vizemeistertitel mit 121 Punkten und 4274 Kilometern. Als Zweitbester vom Emsstern konnte sich Klaus Lübke in der mit 116 Fahrern sehr stark besetzten Seniorenklasse 2 mit 117 Punkten und 4125 Kilometern einen hervorragenden 10. Platz sichern.

 


Marathon Rund um die Schlei

Elke und Klaus Lübke nach 120 KM an der Schleibrücke in Kappeln
Elke und Klaus Lübke nach 120 KM an der Schleibrücke in Kappeln

01.07.2018: Die Faszination des Radmarathons (Strecken ab 200 Kilometer) lockte das Radsportpaar Elke und Klaus Lübke zum Event „Rund um die Schlei“ zum RV Schleswig (im Nordosten Schleswig- Holsteins gelegen). Von den insgesamt 580 Startern begaben sich 160 Marathonis um 7:30 Uhr auf die 212 Kilometerstrecke mit 1450 Höhenmetern. Bei optimal sonnigen Wetterbedingungen erlebten beide eine traumhafte Landschaft mit romantischen Schleidörfern und für diese Gegend typisch reetgedeckten Häusern und Gutshöfe.

 

Aufgrund der zu erwartenden immer größer werdenden Hitze wählte das eingespielte Duo ein mäßiges Tempo und ließ sich nicht durch Rasergruppen mitreißen. Eine weise Entscheidung wie sich später herausstellte. Denn die gesamte Tour zeichnete sich durch eine leicht hügelige Landschaft aus. Über das wellige Profil konnte man größtenteils mit Schwung hinweg ziehen aber es galt auch viele steilere Passagen im Wiegetritt zu meistern. Hier war mentale Stärke gefragt, um sich nicht vorzeitig zermürben zu lassen. Bereits nach 27 Kilometern wurde die erste Kontrolle in Fleckeby angefahren. Von hier aus drehten die Radsportler eine Schleife um den großen Wittensee und durch den Naturpark „Hüttener Berge“ und erreichten über Bünsdorf, Brekendorf und Fellhorst nach 82 Kilometern erneut Fleckeby. Flach an der Schlei entlang (dieser Ostseefjord hat eine Länge von 42 Kilometern) über Kosel und Bohnert nach 120 Kilometern die Schleibrücke der Hafenstadt Kappeln überquert, bekannt durch die ZDF Serie „Der Landarzt“. Nordwestlich fahrend traf man wieder auf welliges Terrain und über Arnis, Lindaunis erreichten die Fahrer die Kontrolle in Ulsnis.

 

Von hier aus führte die Tour in nördlicher Richtung weg von der Schlei in das Hinterland nach Westerakeby, Loit, Buschau zum letzten Stopp in Süderfahrenstedt am Langsee nach 167 Kilometern. Hier waren viele Marathonfahrer ob der Hitze und des nicht enden wollenden Auf und Ab´s in der Streckenführung schon ziemlich mit den Kräften am Ende. Elke und Klaus Lübke kam jetzt die zurecht gelegte gemäßigte Fahrtaktik zu Gute. Beide hatten für die letzten 45 Kilometer noch genug Reserven für ein gleichmäßig zügiges Tempo. Selbst eingeholte Fahrer konnten den Windschatten nicht halten. Sie zogen dieses über Neuberend, Tolk, Scholderup, Brodersby, Schaalby, Moldenitfeld bis zum Ziel in Schleswig durch, um nach gut sieben Stunden Fahrzeit endlich der Hitze zu entkommen.

 


Überraschung auf Mallorca

Überraschende Begegnung mit dem Ex-Radsport-Profi Marcel Wüst auf Mallorca
Überraschende Begegnung mit dem Ex-Radsport-Profi Marcel Wüst auf Mallorca

01.03.2018: Ende Februar und spätestens im März zieht es die Lübkes seit vielen Jahren zum Frühlings-Training nach Mallorca. Während der Winter das Münsterland mit tiefem Frost und teilweise sogar Schnee fest im Griff hielt, legten Elke und Klaus Lübke unter dem blauen Himmel der Urlaubsinsel ihre ersten Trainingskilometer zurück. Zu einer freudigen Wieder-Begegnung kam es dabei in Petra, einem kleinen Ort im Herzen Mallorcas. Marcel Wüst, Ex-Radprofi und mehrfacher Etappensieger bei der Tour de France, dem Italien-Giro und der spanischen Vuelta legte ebenfalls eine kleine Verschnaufpause in Petra ein. Zeit für einen sportlichen Gedankenaustausch, für Fachsimpelei und Radsportgeschichten. Mit seiner "Casa Ciclista" betreibt Marcel ein Trainingslager mit Kursen, Seminaren und Workshops für alle Leistungsgruppen. Hier geht´s zu den Wikipedia-Infos über -> Marcel Wüst und hier direkt -> zur Casa Ciclista.

 



Radmarathon-Cup Deutschland 2017

  Stolze Träger des Finisher-Trikots sind die beiden erfahrenen Ausdauersportler Elke und Klaus Lübke
Stolze Träger des Finisher-Trikots: Die beiden Ausdauersportler Elke und Klaus Lübke

Nach der Ehrung des Radsportbezirkes Nord-Westfalen erhielten Elke und Klaus Lübke vom Emsstern Rheine eine weitere Auszeichnung. Ihnen wurde das begehrte Finisher-Trikot des Radmarathon-Cups Deutschland 2017 verliehen. Somit blicken beide mit besonderer Freude auf eine sehr erfolgreiche, aber auch kraftraubende Saison zurück.

Der Radmarathon-Cup Deutschland stellt eine Steigerung des Radtourenfahrens (RTF) dar. Der Radmarathon ist die Königsklasse für ausdauerstarke Radsportler. Herausfordernde Tagestouren auf der Straße über mehr als 200 Kilometer kennzeichnen diese Top-Kategorie des Breitensports, die grundsätzlich ohne offizielle Zeitnahme organisiert wird. Ankommen ist das Ziel, wobei größtenteils zusätzliche Klettereinlagen über die deutschen Mittelgebirgszüge eine gesuchte Herausforderung bieten.

 

Mit einer Auswahl von 20 Veranstaltungen in ganz Deutschland wird von April bis Oktober eine flächendeckende Serie angeboten. Bei fünf erfolgreich gefahrenen Touren wird das Finisher-Trikot verliehen. Elke und Klaus Lübke erfüllten diese Bedingungen innerhalb von nur zwei Monaten. Dabei stellten sie sich vielen Herausforderungen wie Hitze, Kälte, Hagel und Dauerregen sowie knallharten Anstiegen und rasanten Abfahrten. Aber sie durften auch viele schöne Naturerlebnisse genießen.

 

Die beiden Emsstern-Athleten absolvierten folgende Radmarathons:

  • Rund um Dorsten – 215 Kilometer/1300 Höhenmeter;
  • Bremer Roland Radmarathon – 217 Kilometer/600 Höhenmeter;
  • Rhön-Radmarathon – 223 Kilometer/4000 Höhenmeter;
  • Teuto-Panorama-Radmarathon Bielefeld – 231 Kilometer/3000 Höhenmeter
  • RG Hamburg Radmarathon – 220 Kilometer/1070 Höhenmeter.

Mit dieser Serie finishte Elke Lübke ihren insgesamt 60. und Klaus Lübke seinen 83. Radmarathon.